LATI und PHT – Plastiques Haute Technologies bieten fortschrittliche Lösungen für die Erstellung von Funktionsprototypen aus Kunststoffmaterialien. Die Herstellung von Platten und Stäben aus technischem Compound durch Hochtemperatur-Kompressionsverfahren gewährleistet homogene und fehlerfreie Produkte, ideal für Vorabprüfungen und Tests. Mit über dreißig Jahren Erfahrung zeichnet sich PHT durch die Zuverlässigkeit und Qualität seiner Halbzeuge aus, die für die Entwicklung komplexer und detaillierter Projekte unerlässlich sind.

Die Entwicklung eines neuen Projekts gliedert sich in verschiedene Phasen, von der ersten Idee bis zur Erstellung von Funktionsprototypen. Dieser letzte Schritt erweist sich als besonders kritisch, wenn es um Artikel geht, die aus Kunststoffmaterialien für den Spritzguss hergestellt werden sollen. Die Herstellung von Prototypen komplexer Objekte, möglicherweise unter Verwendung verstärkter technischer Compounds, erweist sich als äußerst kompliziert, wenn nicht gar unmöglich, es sei denn, es wird ein Prototypenwerkzeug gebaut; ein oft sehr teures Werkzeug, dessen industrielle Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit nicht gewährleistet sind.Obwohl heute viel mit 3D-Druck möglich ist, ist es wichtig zu betonen, dass die Gewinnung präziser und detaillierter Fertigobjekte durch mechanische Bearbeitung aus dem Vollen sowohl aus praktischen Gründen als auch für die Qualität der Halbzeuge nach wie vor sehr wünschenswert ist. Die einfache Verfügbarkeit von Technologien zur Bearbeitung von Aluminium, Messing oder speziellen Harzen stellt immer noch eine unübertroffene Stärke dar, wenn funktionale Prototypen und keine einfachen Modelle gewünscht werden.

LATI&PHT: Erfahrung und Professionalität

Wenn es um natürliche Polymere oder thermoplastische Compounds geht, ist es sehr komplex, homogene und kompakte Festkörperblöcke herzustellen, die kalt bearbeitet werden können, z. B. zum Drehen oder Fräsen. Nicht alle Kunststoffe eignen sich für die Umwandlung in Festkörper großer Dicke, und in jedem Fall kann der Prozess langwierig, teuer und von ungewissem Ausgang sein. Aufgrund der natürlichen Schrumpfung von Polymeren, die auch durch die langsame und allmähliche Abkühlung aufgrund der großen Dicke begünstigt wird, kann es vorkommen, dass sich im Inneren der bearbeiteten Blöcke Defekte befinden: Lunker, Risse, Inhomogenitäten und Spannungen, die dann zu Verformungen führen.
Das Wissen und die Professionalität derjenigen, die diese Halbzeuge herstellen, ist für den Erfolg des Prozesses von grundlegender Bedeutung, und das französische Unternehmen PHT kann über dreißig Jahre Erfahrung in der Herstellung von Stäben, Platten und Blöcken aus Kunststoffmaterial vorweisen.

Das PHT-Verfahren: Hochtemperatur-Kompression

Das PHT-Verfahren lässt sich als Hochtemperatur-Kompression von Kunststoffgranulat zusammenfassen: Die fortschreitende Bildung des Festkörpers wird während der Produktionsphase durch spezielle computergestützte Systeme genau überwacht. Mit dieser Technologie stellt PHT dem Markt massive Geometrien mit großen Abmessungen zur Verfügung, beispielsweise Platten von 1200 x 1000 x 130 mm. Die verfügbaren Materialien? Von amorphen Polymeren wie PS, PSU, PES und PPSU, natürlich oder mit Glasfaser verstärkt, bis hin zu teilkristallinen Polymeren wie LARTON G/40 von LATI, einem mit 40 % Glasfaser verstärkten PPS. Das verstärkte PPS eignet sich besonders für Hochtemperaturanwendungen, in Gegenwart von aggressiven chemischen Umgebungen und für maßlich sehr präzise Objekte. Die Möglichkeit, Funktionsprototypen von LARTON G/40 aus dem Vollen zu erhalten, ist ein Pluspunkt für alle, die die Leistung des Materials vor der Herstellung eines Werkzeugs überprüfen und testen möchten.
PHT bietet perfekt homogene Festkörperblöcke aus LARTON G/40 ohne jegliche Defekte, was sowohl die Bearbeitbarkeit als auch die Zuverlässigkeit des erzeugten Prototyps verbessert.